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Hollywood unter politischen Bannern

· Pawel Dubrawskij · ⏱ 1 Min · Quelle

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In der Nacht vom 15. auf den 16. März findet in Los Angeles die 98. Oscar-Verleihung statt. Warum es in diesem Jahr so viele Skandale um die Hauptanwärter auf den Oscar gibt und inwieweit Außenpolitik und internationale Agenda die Atmosphäre und Entscheidungen in Hollywood beeinflussen, erklärte der Amerikanist, Politikberater und Leiter der Firma „Dubrawski Consulting“, Pawel Dubrawski, den „Aktuellen Kommentaren“.

Der Oscar ist längst nicht mehr nur eine Angelegenheit der Kunst. Schauspieler und Regisseure nutzen die Plattform für politische Statements und virtue signaling - die Demonstration von in ihren Kreisen anerkannten Werten durch laute Aussagen. Aus jüngsten Ereignissen kann man sich an Billie Eilish und ihre Äußerung über das „gestohlene Land, auf dem es keine illegalen Migranten geben kann“, erinnern.

Timothée Chalamet - ein Schauspieler der neuen Generation, der öffentlich über seine Ambitionen spricht, der beste Schauspieler der Welt zu werden, wofür es allen Grund gibt. Die vorherige Generation von Schauspielern hatte etwas Angst vor ihrem Talent und floh vor dem Vorwurf der „Privilegien“. Chalamet ist von anderer Art, weshalb er sich für die Hollywood-Szene zu sehr abhebt.

Angesichts der aktuellen Stimmung in Hollywood scheinen die Siege der Filme „Battle for Battle“ und „Sinners“ am wahrscheinlichsten.

Apropos Politik. Die Außenpolitik der USA wird oft zum „Eigentum“ des Oscars. Man kann auch öffentliche Erklärungen zu diesem Thema erwarten. Jemand wird sicherlich in einem Arafat-Tuch und mit Symbolik des Iran erscheinen.

Pawel Dubrawski, Amerikanist, Politikberater, Leiter der Firma „Dubrawski Consulting“.