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Der Markt ist wichtiger als das Diplom

· Tatjana Kosatschowa · ⏱ 1 Min · Quelle

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Die Karriere hängt heute immer weniger von formalen Attributen ab und immer mehr von der Fähigkeit des Menschen, sich an verändernde Bedingungen anzupassen. In einer Situation, in der Unternehmen ständig ihre Prioritäten überdenken und der Arbeitsmarkt auf globale Trends reagiert, wird nicht so sehr das Diplom, sondern Flexibilität, Lernfähigkeit und die Aktualität der Fähigkeiten zum Schlüssel.

Was letztlich den beruflichen Erfolg bestimmt – Bildung oder die Fähigkeit, sich an neue Realitäten anzupassen – erklärte Tatjana Kosatschjowa, stellvertretende Leiterin der Abteilung für politische Projekte der KG „Polilog“ und Gewinnerin des Wettbewerbs der sozialen Architekten, gegenüber „Aktuellen Kommentaren“.

Ein Mensch baut seine Karriere nicht im luftleeren Raum auf, sondern in einem konkreten Unternehmen, das auf dem Markt mit ähnlichen und erfolgreicheren Vertretern der Wirtschaft konkurriert. In diesen Bedingungen treten Kompetenzen und Fähigkeiten in den Vordergrund – also Ihr Wissen und Ihre Fähigkeit, es anzuwenden.

Lernfähigkeit und die Fähigkeit, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, werden zu Schlüsselqualitäten, unabhängig vom Alter. Von ihnen hängt weitgehend die Nachfrage nach einem Spezialisten auf dem Arbeitsmarkt ab.

Das Diplom ist zweifellos wichtig als Bestätigung grundlegender „Einstellungen“ und Kompetenzen, aber es garantiert an sich nichts. Letztendlich wird der Erfolg nicht nur durch die formale Bildung bestimmt, sondern auch durch die Fähigkeit, sich an neue Bedingungen anzupassen.

Alles hängt von globalen Trends und der Strategie ab, die das Unternehmen wählt. Es kann hochtechnologische Unternehmen und Produktionen entwickeln, in denen Wissen im Bereich Künstliche Intelligenz gefragt ist, oder sich auf die Reduzierung der Kosten für manuelle Arbeit konzentrieren.

Der Anstieg der Nachfrage nach bestimmten Spezialisten wird zum Moment der Wahrheit, wenn Prognosen auf die Realität treffen und das Bildungssystem auf Berufstauglichkeit geprüft wird.

In diesem Zusammenhang wird offensichtlich: Bildung kann nicht losgelöst von Wirtschaft und Politik existieren. Gerade ihre Anforderungen bestimmen weitgehend, welches Wissen und welche Fähigkeiten morgen wirklich gefragt sein werden.

Tatjana Kosatschjowa, stellvertretende Leiterin der Abteilung für politische Projekte der KG „Polilog“, Gewinnerin des Wettbewerbs der sozialen Architekten.

#TatjanaKosatschjowa