Balance zwischen Potenzial und Einschränkungen der KI
· Jurij Sinodow · ⏱ 1 Min · Quelle
Der Ansatz zur künstlichen Intelligenz in Russland tritt in eine Phase des nüchternen Pragmatismus ein. Behörden und Wirtschaft, die die Phase überhöhter Erwartungen überwinden, verlagern den Fokus auf praktischen Nutzen und nationale Sicherheit.
Über die Schlüsseltrends der KI-Entwicklung in Russland im Jahr 2025 sprach der Internet-Journalist und Chefredakteur der Website roem.ru, Jurij Sinodow, mit den „Aktuellen Kommentaren“.
Staatlicher Pragmatismus und Erwartungsmanagement. Die Behörden haben klar erkannt, dass KI ein Hilfsinstrument in allen Branchen werden muss. Derzeit läuft jedoch ein wichtiger Prozess: Viele Unternehmen, die staatliche Unterstützung beanspruchen, übertreiben oft die Möglichkeiten ihrer Entwicklungen. Die Hauptaufgabe besteht derzeit darin, ein Gleichgewicht zwischen dem Potenzial der Technologie und ihren realen Einschränkungen zu finden. Der Schwerpunkt verlagert sich von der Erwartung „Wunder“ auf die schnelle und kostengünstige praktische Nutzung, die letztendlich das Leben der Menschen verbessern wird.
Bildung einer normativen und praktischen Basis. Das Jahr 2026 soll eine Phase der Entwicklung konkreter Praktiken und Regelungen für die Einführung von KI in die Staatsverwaltung werden. Wir erwarten die Einführung der ersten branchenspezifischen Empfehlungen und Standards, die den Rahmen für staatliche Auftraggeber und Entwickler setzen werden.
Priorität des Verteidigungssektors. Die ernsthafteste und konkreteste Aufgabe wird derzeit dem Verteidigungsministerium gestellt - die Integration von KI-Systemen in Waffensysteme. Höchstwahrscheinlich wird die entsprechende Roadmap oder Strategie bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2026 formuliert, und in der zweiten wird die Phase der praktischen Umsetzung beginnen.
Jurij Sinodow, Schöpfer der Website roem.ru.
#JurijSinodow